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Dienstag, 11. August 2009

Alles Teil des Plans


Eines Tages kam eine junge Frau zu einer Meisterin des KungFus. Mütterchen, ich würde gerne Deine Kunst erlernen, nimmst Du mich als Deine Schülerin an?
Die Meisterin prüfte die junge Frau einen Tag und eine Nacht und willigte ein. Am nächsten Tag sollte die Ausbildung beginnen. Mütterchen, wie lange wird meine Ausbildung dauern, bis ich in der Meisterschaft eine ähnliche Fertigkeit erreicht habe wie ihr? 10 Jahre antwortete die alte Frau. Und wenn ich mich anstrenge wollte die zukünftige Schülerin wissen? Dann dauert es 15 Jahre lächelte die alte Dame. ….und so begann eine innige Freundschaft zweier sehr unterschiedlicher Frauen.

Sonntag, 26. Juli 2009

Meine Oma erzählte mir mal


Meine Oma Sophia erzählte mir früher immer ganz außergewöhnliche Geschichten. Eine möchte ich Euch heute hier auch erzählen.

„Amanda, meine Prinzessin des Lichtes …“. So begannen all Ihre Geschichten. (Das freute mich immer besonders.)
Es gab einmal eine Zeit, in der es auf der Erde einen Ort gab, an dem nur Wesen aus Licht lebten. Sie hatten sich diesen Ort ausgesucht, falls es ihren Heimatplaneten Majan mal nicht mehr geben sollte. Sie waren hier, um zu sehen wie gut sie sich mit den Menschen ergänzten, vielleicht sogar verbinden könnten. Im Gegensatz zu diesen hatten sie keinen Körper, sie bestanden ja aus reinem Licht. Das hatte viele Vorteile. Sie waren schneller als das Licht, superluminal könnte man auch sagen, wenn sie von einem Ort zum anderen wollten. So war Majan, ihr Heimatplanet, gut für sie zu erreichen. Diese einzigartige Möglichkeit zu reisen hatten Menschen leider nie. Die Majaner brauchten auch nichts zu Essen oder zu Schlafen. Es war für alle eine sehr glückliche Zeit. Die Menschen lernten das Licht schätzen und die, die mit den Majanern Kontakt hatten, waren in bestimmten Bereichen deutlich entwickelter und beseelter. Eine Gruppe von ihnen waren die Mayas. Heute noch gibt es Überreste dieser Kultur und keiner kann sagen was damals passiert ist.
Ich bat dann immer: Oma Sophia, sag mir was passiert ist. Du weißt es doch. Ich kann es fühlen.
Sie fuhr dann fort: Das Klima auf der Erde änderte sich. Die Menschen wurden irgendwie anders und das Lichtvolk konnte nur existieren, wenn eine bestimmte Schwingung von Liebe und Güte auf der Erde vorherrschte. Früher war das der Fall. Dann wurden die Zeiten Dunkler. Die Dämonenbehafteten hielten Einzug und vermehrten sich. Sie führten die Menschen in die Dunkelheit und die Majaner mussten ihren Ort auf der Erde, sie nannten ihn Lemurien, verlassen. Sie sind nach Majan zurückgekehrt. Und eines Tages wollten sie ein Wesen aus Licht entsenden, welches die innere Stärke hätte, es mit den Dämonenbehafteten aufnehmen zu können.
An dieser Stelle brach sie immer ab. Viel später erzählte sie mir dann etwas über die Dämonenbehafteten und über dieses besondere Wesen, welches die Majaner irgendwann mal schicken wollten. Ich saß oft hinter meinem Lieblingsrosengebüsch im Garten und wartete auf die Abgesandten aus Majan. Ich hatte als kleines Mädchen relativ genaue Vorstellung wie so eine Majanerin aussehen sollte. …
gibt natürlich ne Fortsetzung
Bussis für alle
Amanda

Freitag, 10. Juli 2009

Paul und Amanda


Hallo Ihr Lieben,

Paul hat ja schon ein wenig geplaudert, wie wir uns kennen gelernt haben. Ich habe bisher noch überlegt, ob ich meine Kenntnisse der Dinge auch aus meiner Sicht kundtun sollte. Und ich habe mich jetzt entschlossen einen Schritt in diese Richtung zu wagen. Meine derzeitige Tarnung ist günstig und meine Mission benötigt auch Unterstützung.
Ihr wisst, ich bin von einem anderen Stern, sozusagen außerirdisch. Warum und weshalb ich hier bin, kann ich aus Gründen der Sicherheit noch nicht detailliert darlegen. Ich kann nur so viel sagen, dass es hier einiges zu tun gibt. Glücklicherweise ist mir das erst im Alter von 27 Jahren klar geworden. Bis dahin hatte ich von all dem selbst keine Ahnung. Ansonsten wäre ich schlichtweg unter dieser Verantwortung zusammengebrochen. Dieses Chaos hier auf der Erde ist für normale Außerirdische schon schwierig, aber für Außerirdische mit 007 Kompetenzen ist das die Super-Granaten-Herausforderung. Die ersten 29 Jahre überspringe ich jetzt mal. Als ich Paul traf, war ich in einer sehr schwierigen Lage. Es gab kein Wesen, dem ich wirklich vertrauen konnte, denn die Dämonenbesetzten waren mir dicht auf den Fersen. Aber von denen berichte ich Euch auch später mehr. Nicht sonderlich appetitlich diese Kerle. Ich hatte kurzen Kontakt zu meinen Auftraggebern und sie versprachen mir, vertrauensvolle Unterstützung zu schicken. Und dann kam Paul. Er ist der freundlichste Mann, den ich kenne hier auf der Erde. Er hat ein riesiges Herz und ist grundgut. Er ist jedoch stinkefaul und nicht wirklich für diese gefährlichen Aufgaben gemacht. Er denkt lieber ans Essen und Schlafen, verdonnert sein Geld für Bier, Zigaretten und Glücksspiele und ist einfach viel zu gutgläubig. Ich verbringe gerne Zeit mit ihm, er tut mir gut. Na ja, irgendetwas werden die sich da oben schon gedacht haben, als sie Paul zu meinem Schutz abstellten. Er ist ja auch ein sehr kluger Kopf und hatte nach dem Studium eine viel versprechende Karriere in der Sprachforschung vor sich, bis er von meinen Auftraggebern geblitzdingst wurde. Zurück zu unserem Kennenlernen. Mir waren diese Kreaturen auf den Fersen. Ich hatte nur meine treue Hündin an meiner Seite. Das blödeste für mich hier auf der Erde sind diese Dinge wie einen Körper haben, essen zu müssen und so. Als Lichtwolke auf meinem Heimatplanet gibt es das alles so nicht. Ich habe Paul zu einem Kaffee eingeladen und mich mit ihm angefreundet. Leider hat ihm das schon viel Ärger eingebrockt. Die Dämonenbehafteten haben ihn für über zwei Jahre in Spanien festgehalten. Letztendlich haben wir es jedoch wieder geschafft uns zu treffen. Und nun schmiede ich mit Paul an meiner Seite den ultimativen Plan, die Erde ins nächste Zeitalter zu bugsieren.

So, das schon mal zum mittleren Anfang der Geschichte
Eure Amanda